Diese Idee f├╝r einen schnellen Adventskalender habe ich auf dem Blog Babyccino Kids gefunden: F├╝r jeden Tag ein Buch einpacken – das Lesefutter reicht dann wahrscheinlich f├╝r ein ganzes Jahr und zu allen ├╝brigen Schenk-Anl├Ąssen gibt es es dann mal keine B├╝cher.

Zur Not kann man auch auf den heimischen Stapel der noch ungelesenen B├╝cher zur├╝ckgreifen, alle sch├Ân verpacken …

 

Foto: Babyccino Kids

Advent, Advent … Es ist wieder soweit – bald wird das erste T├╝rchen des Adventskalenders ge├Âffnet. Alle, die noch keinen Kalender angeschafft haben, k├Ânnte dieser Bookogami-Adventskalender die Rettung sein.
Auch ein Zweitkalender macht sich gut …

Ihr braucht

  • 48┬áDoppelseiten aus einem Buch (ich rupfte sie aus einem alten Lexikon))
  • Schere,┬ábei Bedarf┬áBleistift und Lineal, einen (farbigen) Stift
  • Schleifenband oder Schnur┬á(ich habe Bast in weihnachtlichen Farben verwendet)

Schneidet 48 gleich gro├če Quadrate aus. Orientiert Euch dabei am Satzspiegel oder zeichnet die Schnittkanten an. Damit die Schachteln nicht zu klein geraten, solltet Ihr die Breite der Seiten m├Âglichst voll ausnutzen.┬áUnsere Quadrate sind
15 x 15 cm – das ergibt eine Schachtelgr├Â├če von ca. 5,7 x 5,7┬ácm.

Faltet jetzt je zwei Quadrate zu einer kleinen Schachtel. Die Anleitung (Origami) findet Ihr hier.

Sind alle Schachteln fertig, werden sie bef├╝llt und verschn├╝rt.┬áF├╝r die Nummerierung kann man die Zahlen mit einem farbigen Stift direkt auf die Schachtel schreiben. Wollt Ihr die Schachteln wiederverwenden, z.B.┬áum kleine Weihnachtsgeschenke zu verpacken, ist es besser, die Zahl auf einen kleinen Anh├Ąnger zu schreiben. Die kann man aus den ├╝brig gebliebenen R├Ąndern der Buchseiten zurecht schneiden. Alternativ w├Ąre auch m├Âglich, die Zahlen im PC zu schreiben und auszudrucken.

Zum Schluss noch alle Schachteln fix┬áan ihren Bestimmungsort dekorieren┬á- meine h├Ąngen an einem trockenen Zweig, der in einer alten Apothekerflasche vom Flohmarkt steht.

 

Ein riesiges Bücherregal mitten im Wald  -  war meine erste Eingebung als ich dieses Haus sah.

Tats├Ąchlich ist es eine Schutzh├╝tte f├╝r eine Kinderspielgruppe im Vorschulalter, die sich ┬╗Waldeulen┬ź nennt und jeden Dienstag drei Stunden im Wolfurter Wald verbringt. Der Architekt Bernd Riegger, der┬áselbst zwei Kinder in der Gruppe hat, entwarf die H├╝tte und alle Eltern finanzierten und bauten sie dann im letzten Jahr.

Nat├╝rlich kann man das 12 m┬▓ gro├če Haus auch nachbauen und als B├╝cherregal nutzen, z. B. wenn unsere B├╝cher(tausch)zelle mal erneuert werden muss …

 

Foto: Adolf Bereuter

Den Einfall zu diesen lustigen┬áTassen mit schwarzem Gebr├Ąu┬áhatte der italienische Journalist und Illustrator┬áGianluca Biscalchin. Selbst Koch aus Leidenschaft, hat er sich auf Nahrungsmittel-Illustrationen spezialisiert und┬ábleibt sich auch treu, wenn er “was mit Literatur” zeichnet.

Hier ein schneller Schnappschuss vom Ende des Workshops am Wochenende – alle Teilnehmer haben noch einmal fix ihre Werke in Reih und Glied sortiert …


Zitat des Monats

┬╗Es gibt B├╝cher, die unverdienterma├čen in Vergessenheit geraten sind; es gibt jedoch keine, die unverdienterma├čen wieder in Erinnerung kamen.┬ź
(Wystan Hugh Auden)

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