Archiv für Dezember 2010

Da der Schnee doch nicht so schnell tauen will, haben wir in dieser Woche kurzentschlossen eine Schaufel zur Hand genommen, und einen Trampelpfad zu unserer BĂĽcher(tausch)zelle freigelegt.

Dennis Yuen ist ein Künstler, der sich viel mit Kunstbüchern und Buchkunst beschäftigt. Besonders hat er sich dabei auf das Buchbinden spezialisiert. Seine Arbeiten werden in Galerien und Museen ausgestellt. Er selbst bloggt zum Thema Papier- und Buchherstellung unter CAI LUN.

Hier ein Buch von 2009, das er Rapunzel nennt.

© Dennis Yuen

© Dennis Yuen

© Dennis Yuen

© Dennis Yuen

© dennis yuen

Der in New York lebende Künstler und Designer Dennis Yuen besuchte 2007 den Winterkarneval in Quebec, bei dem sich jährlich im Februar internationale Künstler treffen, um Schneeskulpturen zu schaffen.

Fasziniert war er von der Skulptur der Mexikaner Horacio Castrejón Galván (Kapitän), Luis Alberto Martinez Campomanes und Hermann Seedorf de Colombres. Moby Dick nannten sie ihr aufgeschlagenes Buch und beschrieben es in der Landessprache des Festivals wie folgt:

Sculpter la neige est une occasion de raconter une histoire, c’est un espace pour dire quelque chose. Cette fois-ci, le conte de Moby Dick sert de prĂ©texte aux artistes pour crĂ©er des formes dynamiques et tenter de rĂ©aliser une image pleine de vie et de mouvement.

»Awaken the genius within« war der Titel einer Anzeigenkampagne für Molkereiprodukte der internationalen Handelskette MIGROS mit Sitz in der Schweiz. Die Idee dazu entwickelte die türkische Werbeagentur Publicis Bold im Sommer 2010.

Die Quintessenz: Kleine Kinder, die viel Milch trinken, verstehen im Grundschulalter schon Nietzsche und Freud.

Storyboard hat der Architekt und Designer Tim Durfee seinen Lesestuhl, den er im Frühjahr 2010 für eine Kunstausstellung entwickelte, genannt. Die unterschiedlichsten Künstlern beteiligten sich an der Ausstellung zum Thema Buch, die von Mai bis Juni 2010 in  Los Angeles organisiert wurde.

Das Sitzmöbel von Durfee ist bequem, ca. sechs Meter lang und aus Kiefer gefertigt, die Bücher werden von einem Nylonband gehalten. So hat man seine persönliche Bibliothek immer bei der Hand.

Die Fotos hat Mikey Tnasuttimonkol, ein Schüler Durfees, aufgenommen.

© Mikey Tnasuttimonkol

© Mikey Tnasuttimonkol

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