Archiv für die Kategorie „Zitat des Monats“

Ich träumte von Regalen, die auf Taillenhöhe begannen und deren Oberkante ich bei ausgestrecktem Arm mit den Fingerspitzen berühren konnte, da meiner Erfahrung nach die Bücher, die etwa so weit oben stehen, dass man sie nur mit einer Leiter erreichen kann, oder so weit unten, dass der Leser sich auf den Boden kauern muss, unabhängig von ihrem Inhalt und ihrer Bedeutung weit weniger Aufmerksamkeit bekommen als die in mittlerer Höhe angebrachte Konkurrenz.

(Alberto Manguel in Die Bibliothek bei Nacht)

Es gibt BĂĽcher, die unverdientermaĂźen in Vergessenheit geraten sind; es gibt jedoch keine, die unverdientermaĂźen wieder in Erinnerung kamen.

(Wystan Hugh Auden)

Je mehr man liest, je besser man ĂĽber das Buchangebot informiert ist, desto klarer wird einem, wie wenige der vielen BĂĽcher man in den verbleibenden zwanzig, dreiĂźig, vierzig, fĂĽnfzig, sechzig, siebzig Lebensjahren noch lesen kann. Das drĂĽckt aufs GemĂĽt. Da vergeht selbst dem willigsten Buchleser der Appetit.

Joseph von Westphalen

 

Die Menschheit ist ein Buch, das immer wieder von neuem aufgelegt wird, ohne die Aussicht, jemals ein Bestseller zu werden.
(William Faulkner)

»Das Missliche an neuen Büchern ist, dass sie uns hindern, die alten zu lesen.«

Joseph Joubert





Zitat des Monats

»Die guten Leute wissen gar nicht, was es für Zeit und Mühe kostet, das Lesen zu lernen und von dem Gelesenen Nutzen zu haben; ich habe achtzig Jahre dazu gebraucht und kann noch jetzt nicht sagen, dass ich am Ziel wäre.«
(Goethe)

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