Archiv für die Kategorie „Platz f├╝r B├╝cher“

Es soll Menschen geben, die vermachen schon zu Lebzeiten ihren B├╝chern ihr gesamtes Anwesen. In der Regel beginnt es mit einem Zimmer. Wenn die Regale alle W├Ąnde bedecken, werden B├╝cherw├Ąnde als Raumteiler aufgestellt. Sp├Ąter geht es ins n├Ąchste Zimmer, in die Diele, in die K├╝che, ins Bad. B├╝cher stapeln sich auf Beistelltischchen, ├╝berz├Ąhligen St├╝hlen oder oder auf dem Nachttisch neben dem Bett. Irgendwann kommen noch welche ins Treppenhaus – aber irgendwann ist Ende der Fahnenstange. Dann hilft nur noch ein Umzug in eine gr├Â├čere Wohnung.

Auch wenn ich B├╝cher sehr liebe und gerne mein Zuhause mit ihnen teile, kann ich mich an solchen Aussichten nicht erfreuen. Deshalb war ich auch vor 15 Jahren, als wir unser Fachwerkhaus bezogen, hocherfreut, als in einer Nische hinter einem Balken ein 50 cm (!) tiefes B├╝cherregal eingebaut war. Unsere B├╝cher konnten wir dreireihig (!) stellen und was vorher ganze Regalw├Ąnde f├╝llte passte jetzt in ein einziges unscheinbares Regal.Mit einer 65 cm hohen Regalzeile unter den Giebelfenstern vom Schweden, die wie ma├čgeschneidert wirkt, wurde die Regallandschaft im Wohnzimmer erg├Ąnzt. Dort wurden alle gedruckten Neuanschaffungen der letzten 15 Jahre untergebracht. Inzwischen ist es gef├╝llt.

Kein Problem: Wenn ich mich von allen B├╝chern trenne, an denen mein Herz nicht h├Ąngt, entsteht gen├╝gend Platz f├╝r neue B├╝cher in den n├Ąchsten Jahren. Und die aussortierten Titel k├Ânnen auf dem B├╝cherflohmarkt neue Leser finden.

Einfach gedacht, doch nicht so einfach getan. Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ich den ├ťberblick ├╝ber die B├╝cher verloren habe. Geahnt habe ich es ja schon lange: Immer wieder habe ich mal ein Buch gesucht und nicht gefunden – wird wohl verborgt sein … Nicht nur die tauchten in der zweiten und dritten Reihe jetzt alle wieder auf, sondern auch andere B├╝cher, die ich noch darauf warten von mir gelesen zu werden. Ein Wunder, dass ich nicht einige Titel schon doppelt im Regal stehen. Also lautet der Beschluss: Ein neues Regal muss her!

Da passte es gerade sehr gut, dass ich auf Regalraum aufmerksam geworden bin – ein Onlineshop f├╝r Regale mit einer sch├Ânen Auswahl nicht nur an B├╝cherregalen. Um sich inspirieren zu lassen, kann man nat├╝rlich erst einmal quer durch den Shop surfen, oder man klickt gleich zu den B├╝cherregalen.

Website_Regalraum.com

Am liebsten h├Ątte ich ein Regal, dass auf den Zentimeter genau eine komplette Wand f├╝llt. Regalraum kann auch solche W├╝nsche erf├╝llen – Regaltr├Ąger in allen Gr├Â├čen und Regalbretter nach Ma├č machen dies m├Âglich. Ich muss jedoch Kompromisse machen und mich den Bedingungen in einem alten Fachwerkhaus anpassen. Es gibt f├╝nf unterschiedliche Wandfl├Ąchen, die nicht rechtwinklig zueinander stehen. Die Raumh├Âhe betr├Ągt 2,28 Meter – unterbrochen von einem quer durch das Zimmer verlaufenden Balken mit Kopfb├Ąndern an den Enden. F├╝nf Fenster, von denen keines gleich gro├č ist, sind in unterschiedlichen H├Âhen ├╝ber zwei W├Ąnde verteilt. Die meisten Fenster gehen nach Norden, nur die beiden Westfenster lassen am Nachmittag die Sonnenstrahlen herein┬á. Der sp├Ąrliche Lichteinfall wird noch von einem breiten Dach├╝berstand und einer gro├čen Linde vor dem Haus reduziert.

Ich entscheide mich f├╝r ein Regal in Wei├č, die B├╝cherr├╝cken werden ausreichend Farbakzente setzen. Gut gef├Ąllt mir das System ON-WALL. Auf den Fotos sieht es zwar sehr b├╝rom├Ą├čig aus, aber wenn es komplett mit B├╝chern gef├╝llt ist und die Schrankteile weg sind, tritt das Regal sch├Ân in den Hintergrund. Au├čerdem kann ich bei diesem Modell bequem den Fu├čboden saugen – die Haare unserer Labradorh├╝ndin kriechen in jede Ritze. Einziger Mangel bei diesem ON-WALL – die angebotenen Regalbretter sind mir zu tief, meine B├╝cher kommen nur noch einreihig ins Regal.

ON Wall von Regalraum.com

Da ich daf├╝r nicht gleich eine L├Âsung im Onlineshop fand, rief ich kurzerhand die Kundenhotline an. Dort beriet man mich sehr freundlich und kompetent und ich bekam noch eine Menge Tipps. Die extra leichten Regalb├Âden von ON-WALL kann man nicht individuell bestellen, aber ich kann optisch gleich aussehende Regalb├Âden nach Ma├č bestellen.

Um sich das gew├Ąhlte Regal besser vorstellen zu k├Ânnen, bietet der Onlineshop auch einen 3D-Planer an. Der ist einfach in der Bedienung und funktioniert bei „normalen“ R├Ąumen sicher gut. Die vielen individuellen Bedingungen f├╝r unser Wohnzimmer lie├čen sich nicht dort unterbringen. Die Ma├če habe ich althergebracht auch ein leeres Blatt gescribbelt und meine Fantasie reicht aus, um mir die gew├Ąhlte Regalkombination vorzustellen. Jetzt muss ich nur noch meinen Mann ├╝berzeugen, dass wir ein neues Regal brauchen.

*Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Regalraum entstanden.

Alle, die gestern schon auf die Webseite des Designstudios aust & amelung geh├╝pft sind, haben es sicher schon entdeckt: a bookshelf.

Miriam Aust hat n├Ąmlich noch eine Idee f├╝r sch├Ânes Design aus alten B├╝chern. Und wieder nimmt das Buch (bei vorsichtiger Handhabung) keinen Schaden.

Die Designerin beschreibt es so: Fast jeder hat alte, l├Ąngst ausgelesene B├╝cher, die als Troph├Ąe oder Erinnerungen ihr Dasein im Regal fristen, obwohl sie vermutlich nie wieder anger├╝hrt werden. Miriam Austs B├╝cherregal findet f├╝r eben diese kostbar gewordenen Sch├Ątze eine neue Funktion. Verschieden gro├če Elemente, die einander ├╝berschneiden, bilden das Grundger├╝st. Jeder Kasten orientiert sich in H├Âhe und Tiefe an einem Buchpaar und bildet daf├╝r einen individuellen Rahmen. In Nuten eingeschoben und mit je einem abgespreizten Deckel werden die B├╝cher zu kleinen Staur├Ąumen.



Das Kasseler Designstudio┬áaust & amelung hat f├╝r ausgediente B├╝cher eine ganz ungew├Âhnliche Verwendung entdeckt. In den Deckeln von Wandboxen k├Ânnte ihre Zukunft liegen:┬áa book box.

In den Boxen aus Holz lassen sich viele Kleinigkeiten unterbringen und die B├╝cher verdecken dabei geschickt den ganzen Schrapel. Will man an den Inhalt gelangen oder noch etwas dazu stopfen, muss man einfach nur den Buchdeckel in der Schiene hochschieben. Es gibt f├╝r den Buch-Deckel drei Stellungen – geschlossen, halb offen, ganz offen.
├ťbrigens: Das Buch wird nicht zerst├Ârt!

Fotos: Merlin Laumert

Diese M├Âbel sind ideal f├╝r alle, die gern heimlich lesen. ┬áSchwuppdiwupp ist das Buch verschwunden, wenn jemand ins Zimmer kommt … ┬áZumindest f├╝r die aktuelle Lekt├╝re ist gen├╝gend Platz in Tischplatte oder Sitzfl├Ąche.

Erdacht hat sich diese sch├Ânen M├Âbel der kanadische Designer Lo├»c Bard. Der Tisch hei├čt Tokyo und der Hocker Andy.

Unter der Marke┬áKOSHA haben sich ein paar Schweizer Designer zusammengetan und dieses traumhafte Lesepl├Ątzchen entwickelt: ORIGIN wurde das Luxus-M├Âbelst├╝ck getauft. Gefertigt in der Schweiz, wird es aus 33 Walnuss-Holzleisten und einem Stahlgestell so zusammengesetzt, dass 10 Nischen als B├╝cherregal dienen k├Ânnen. Es misst┬á186,5 x 115,5 x 103 cm und wiegt dabei 190 kg. Preis auf Anfrage.

 

 

 

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