Autorenarchiv

Bei strahlender Sonne und Temperaturen über Null kommen erste Frühlingsgefühle auf. Wir hatten Lust auf Blüten und haben uns fix ein paar schöne Kränze gebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Engel oder Insekt? Beides!

Diese himmlische Insektenart bevölkert in diesem Jahr wohl viele Weihnachtsbäume – nicht nur in deutschen Haushalten. Die niedlichen Anhänger gehörten in diesem Jahr zu den meist verkauften Papier-Objekten bei uns.

Bevor die letzten beiden auch einen Liebhaber finden, mussten sie noch schnell vor der Kamera posieren.

Das war der Bookogami-Workshop im BĂĽcherhotel GroĂź Breesen in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein wunderbarer Ort für unsere Workshops. Fast 300.000 Bücher hat die Hotelbesitzerin bereits zusammengetragen. Sie füllen Die Regale sind voll und inzwischen stapeln sich schon Kisten in der Lobby, auf den Fluren und im Restaurant. In erster Linie natürlich zum Lesen gedacht. Aber das eine oder andere Exemplar darf auch verfaltet werden.

Das Hotel biete eine familiäre Atmosphäre, liegt mitten im Grünen, bietet Ruhe und Muße. Regelmäßig stattfindende literarische Veranstaltungen runden das Angebot ab.

Bookogami-Workshop im BĂĽcherhotel

Bin ich in einem fremden Land, schaue ich mir gern einige Buchläden an. In Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, scheinen diese jedoch Mangelware zu sein. Lediglich drei Läden habe ich entdeckt, die als Buchladen durchgehen können.

Buchladen in Baku

Buchladen in Baku

Buchladen in der Metrostation

Nr. 1 bestand aus einigen Buchregalen im Eingang zur U-Bahn (Fotos oben). Während der Öffnungszeit gab es noch ein Stehpult mit der Kasse und einen Stapel Holzpaletten als Büchertisch. War geschlossen, wurde alles mit einer Plane abgedeckt.

Nr. 2 war in der Nähe des Heydar Aliyev Palace, am Rande eines Nobelviertels – dort, wo man schon verfallene Häuser sieht. In einem solchen Haus mit „Alterscharme“ gab es einen Buchladen mit gebrauchten BĂĽchern. Ein Sammelsurium von altersschwachen Tischen und Schränken mit BĂĽchern gefĂĽllt stand schon auf dem Gehweg. (Leider hatte ich den Fotoapparat nicht dabei – hier habe ich Foto im Netz gefunden.)

Nr. 3 enteckte ich am Anfang (oder Ende) der Einkaufsmeile. Es war ein staatlich geführter Buchladen, der gleichzeitig Kunsthandwerk und Souvenirs anbot. Er war um 18 Uhr schon geschlossen, sodass mir nur ein Blick durchs Schaufenster möglich war.

Beim Googeln im Hotel war der Sendung Kulturzeit auf 3SAT vom 25.05.2012 zu entnehmen: „Mit der Kultur sieht es anders aus: Von 150 Buchläden, die es einmal in Aserbaidschan vor der Unabhängigkeit gab, sind nur noch zehn ĂĽbrig geblieben – in Baku. Im Rest des Landes gibt es keinen einzigen Buchladen mehr und auch kaum noch Bibliotheken.“
Und wer weiß, ob alle zehn Buchläden 2016 noch existieren.

Die Autoren jedenfalls greifen zur Selbsthilfe: Am Sonntag, wenn gefĂĽhlt ganz Baku in der Altstadt unterwegs ist, mieten sie sich einen Stand und bieten ihre BĂĽcher direkt an.

Autoren in Baku

 

Buchkunst des Überregionalen Förderzentrums Sehen in Neukloster

Diese Foto hat Silke Hein geschickt. Das „BĂĽcherregal“ ist gefĂĽllt mit Objekten, die blinde und sehbehinderte SchĂĽler des Überregionalen Förderzentrums Sehen in Neukloster geschaffen haben. Ganz toll!

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