Das war der Bookogami-Workshop im B├╝cherhotel Gro├č Breesen in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein wunderbarer Ort für unsere Workshops. Fast 300.000 Bücher hat die Hotelbesitzerin bereits zusammengetragen. Sie füllen Die Regale sind voll und inzwischen stapeln sich schon Kisten in der Lobby, auf den Fluren und im Restaurant. In erster Linie natürlich zum Lesen gedacht. Aber das eine oder andere Exemplar darf auch verfaltet werden.

Das Hotel biete eine famili├Ąre Atmosph├Ąre, liegt mitten im Gr├╝nen, bietet Ruhe und Mu├če. Regelm├Ą├čig stattfindende literarische Veranstaltungen runden das Angebot ab.

Bookogami-Workshop im B├╝cherhotel

Bin ich in einem fremden Land, schaue ich mir gern einige Buchl├Ąden an. In Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, scheinen diese jedoch Mangelware zu sein. Lediglich drei L├Ąden habe ich entdeckt, die als Buchladen durchgehen k├Ânnen.

Buchladen in Baku

Buchladen in Baku

Buchladen in der Metrostation

Nr. 1 bestand aus einigen Buchregalen im Eingang zur U-Bahn (Fotos oben). W├Ąhrend der ├ľffnungszeit gab es noch ein Stehpult mit der Kasse und einen Stapel Holzpaletten als B├╝chertisch. War geschlossen, wurde alles mit einer Plane abgedeckt.

Nr. 2 war in der N├Ąhe des┬áHeydar Aliyev Palace, am Rande eines Nobelviertels – dort, wo man schon verfallene H├Ąuser sieht. In einem solchen Haus mit “Alterscharme” gab es einen Buchladen mit gebrauchten B├╝chern. Ein Sammelsurium von altersschwachen Tischen und Schr├Ąnken mit B├╝chern gef├╝llt stand schon auf dem Gehweg. (Leider hatte ich den Fotoapparat nicht dabei – hier habe ich Foto im Netz gefunden.)

Nr. 3 enteckte ich am Anfang (oder Ende) der Einkaufsmeile. Es war ein staatlich gef├╝hrter Buchladen, der gleichzeitig Kunsthandwerk und Souvenirs anbot. Er war um 18 Uhr schon geschlossen, sodass mir nur ein Blick durchs Schaufenster m├Âglich war.

Beim Googeln im Hotel war der Sendung Kulturzeit auf 3SAT vom 25.05.2012 zu entnehmen:┬á”Mit der Kultur sieht es anders aus: Von 150 Buchl├Ąden, die es einmal in Aserbaidschan vor der Unabh├Ąngigkeit gab, sind nur noch zehn ├╝brig geblieben – in Baku. Im Rest des Landes gibt es keinen einzigen Buchladen mehr und auch kaum noch Bibliotheken.”
Und wer wei├č, ob alle zehn Buchl├Ąden 2016 noch existieren.

Die Autoren jedenfalls greifen zur Selbsthilfe: Am Sonntag, wenn gef├╝hlt ganz Baku in der Altstadt unterwegs ist, mieten sie sich einen Stand und bieten ihre B├╝cher direkt an.

Autoren in Baku

 

Buchkunst des ├ťberregionalen F├Ârderzentrums Sehen in Neukloster

Diese Foto hat Silke Hein geschickt. Das “B├╝cherregal” ist gef├╝llt mit Objekten, die blinde und sehbehinderte Sch├╝ler des┬á├ťberregionalen F├Ârderzentrums Sehen in Neukloster geschaffen haben. Ganz toll!

So viele Leser hat die Landlust sechsmal im Jahr.  Das bedeutet, 4,8 Millionen Menschen kennen jetzt Die Buch Bar (wenn sie es nicht schon vorher taten), denn in der Ausgabe November/Dezember 2016 wird über uns berichtet. Einfach toll!

Landlust November/Dezember 2016

 

Und hier gibt es den kompletten Artikel:

Landlust November/Dezember 2016

B├╝chertauschzellen (oder wie auch immer sie jeweils bezeichnet werden) liegen voll im Trend – auch international. Egal, wohin ich reise, ich sto├če auf eine B├╝chertauschzelle.

Diese hier habe ich letzte Woche in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan fotografiert. Leider lagen meine Tauschb├╝cher im Hotel – und sp├Ąter habe ich den Platz im Gewirr der vielen Gassen in der Altstadt nicht wieder gefunden.

B├╝chertauschzelle in Baku

 

B├╝chertauschzelle in Baku

 

 

 





Zitat des Monats

┬╗Die guten Leute wissen gar nicht, was es f├╝r Zeit und M├╝he kostet, das Lesen zu lernen und von dem Gelesenen Nutzen zu haben; ich habe achtzig Jahre dazu gebraucht und kann noch jetzt nicht sagen, dass ich am Ziel w├Ąre.┬ź
(Goethe)

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